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BERUFSORIENTIERUNG
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Studien- und Berufsorientierung

 

 

 

Erst Schule bis Klasse 10 - und was dann? Abitur am allgemein bildenden Gymnasium oder am Fachgymnasium oder eine betriebliche Ausbildung, anschließend - vielleicht - Wehr- oder Zivildienst oder auch ein soziales Jahr - und dann? Eine Ausbildung oder ein Praktikum machen? Ein Studium beginnen? Und wenn ja, welches?
Vielen Schülerinnen und Schülern fällt es schwer, sich selbst eine Antwort auf diese Fragen zu geben. Denn zunächst einmal ist die Vielfalt der denkbaren Möglichkeiten kaum mehr zu überblicken. Vor allem aber ist die Berufswahl mehr als die Kenntnis von Studienmöglichkeiten und Marktbedingungen. Berufswahl ist vor allem eine persönliche Entscheidung. Dazu gehört, sich klar zu machen, was man wirklich will. Und darüber nachzudenken, welche Vorlieben, Interessen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen man mitbringt. Und schließlich auch herauszufinden, wie und wo sich Wünsche und Vorstellungen in die Tat umsetzen lassen.
Wer keine oder die falschen Antworten auf diese Fragen findet, den packt über kurz oder lang der Frust: eine Ausbildung, die keinen Spaß macht, ein Studium, das keine Erfolgserlebnisse bringt, ein Beruf, der keine Zukunft hat.
Damit dies seltener passiert, ist an der GAG kontinuierlich ein Konzept "Studien- und Berufsorientierung" für die Jahrgänge 9-12, bisher bis 13, entwickelt und realisiert worden, das trotz zunehmender zeitlicher und personeller Einschränkungen versucht, den gymnasialen Bildungsgang um eine verbal und medial von allen Seiten anerkannte Dimension zu ergänzen.

Graf-Anton-Günther-Schule

Gesamtkonzept der Studien- und Berufswahlvorbereitung
in den Jahrgängen 9 – 12

Jahrg.

Informations- und Beratungsmaßnahmen

Organisation / Ort

Beteiligte

9

Beginn des

2. Hj.

Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung (BO) für alle SchülerInnen der 9. Klassen und deren Eltern:

"10. Klasse - und was dann?"

Alternativen zum allgemein bildenden Gymnasium:

  1. Angebot des berufsbildenden Schulwesens
  2. Fachgymnasien
  3. Ausbildungsstellensituation
  4. Bewerbungsverfahren

"Offene Tür" BBS Wildeshausen / Oldenburg

Gruppe interessierter Schüler, GAG.

BBS Wildh./Oldbg.

Berufsberaterin,

Sek I und Sek II-KoordinatorIn

Kontaktlehrer BO

9

Ende des

2. Halbjahres

Unterricht zur Studien- und Berufswahl (10 Stunden)

Klassenverband

GAG / BIZ

Betrieb

Fachlehrer Politik, Berufsberater/in

Kontaktlehrer BO

Fachlehrer Politik

Praktikumsbeauftragter

9

Ende des

2. Halbjahres

Blockveranstaltung zur Berufs- und Ausbildungsorientierung

(Module):

  • Selbsterkundung
  • Testtraining – Bewerbungsverfahren
  • Eignungsfeststellung/Studium oder betriebliche –
  • Ausbildung/ Arbeitsmarktprognosen, Informationsquellen, Internetrecherche
  • Besuch im Berufsinformamationszentrum (BIZ)
  • Bewerbungstraining

Klassenverband

GAG / BIZ

5 FachlehrerInnen Politik

BerufsberaterIn

10

1. Halbjahres

Studium

Voraussetzungen/Angebote/

Information zu Bachelor-Master/Beratung

Klassenverband

Studien- und Berufsberater Herr Finger

(Agentur für Arbeit)

Oberstufe

Q 1/Q 2

- Informationsveranstaltung:

“Lohnt sich eigentlich ein Studium?”

- Hochschulinformationstag UNI Oldenburg

Interessierte Schüler

Oberstufe

Berufsberater,

Kontaktlehrer BO

Studienberater,Tutoren

Oberstufe Schnupperstudium, Projekte, Betriebserkundungen

Seminarfächer

und andere  Interessierte

Tutorinnen,

Tutoren

Oberstufe Rotary - Berufsinformation Interessierte SchülerInnen

Rotary-Klubs

OL /Ammerld

Oberstufe

Agentur für Arbeit:

z. B. „Studium gegen den Klimawandel“ (2010) und andere Blockveranstaltungen zu bestimmten Themen

Interessierte SchülerInnen

Agentur für Arbeit

Bausteine für den Unterricht zur Studien- und Berufswahl werden von den Politiklehrkräften zur Verfügung gestellt.

Sämtliche Informationen erhalten die SchülerInnen über die Beratungslehrerin Frau Susanne Menge und im Sek II-Flur (Willms/Sauerland) an den Informationstafeln und –tischen.

Im Zentrum der Studien- und Berufswahlvorbereitung der GAG stehen das Praktikum in der Klasse 10., der Unterricht zur Studien- und Berufswahl mit den Besuchen im Berufsinfor-mationszentrum (BIZ), die Rotary-Berufsinformation, der Hochschulinformationstag (HIT) sowie die fachspezifische Studienveranstaltungsreihe der Agentur für Arbeit.

In Klasse 10 geht es im Betriebspraktikum um funktionale und soziale Fragestellungen, aber auch um den Aspekt der Studien- und Berufswahlvorbereitung.

Nach einer Verarbeitungsphase befinden sich die SchülerInnen entwicklungspsychologisch und hinsichtlich ihrer Schullaufbahn in den Jahrgängen 9 und 10 in einer veränderten Situation. Sie zeigen großes Interesse an Fragen der Berufsorientierung, nicht zuletzt im Hinblick auf die anstehende Wahl der Schwerpunktfächer. In einem Praktikum zu diesem Zeitpunkt können vor allem eigene Vorstellungen von einem bestimmten Beruf oder Studium überprüft werden.

Das Praktikum steht in Verbindung mit dem "Unterricht zur Studien- und Berufswahl", der im Rahmen des Politikunterrichts für den 9. Jahrgang "mindestens zehn Stunden" vorgesehen ist. Thematische Bausteine sind: Selbsterkundung, Eignung und Eignungsfeststellung, Testtraining, Information und Beratung durch den Berufsberater (z.B. Alternativen zur Hochschule, Studienplatzbewerbung, Arbeitsmarktprognosen), Informationsquellen/ Internetrecherche, Besuch im BIZ. Darüber hinaus steht den Politiklehrern eine Materialmappe mit jeweils aktualisierten Beiträgen aus dem Berufswahlmagazin ABI für die weitere Arbeit zur Verfügung.

Der Hochschulinformationstag an der Universität/den Fachhochschulen Oldenburg (HIT), die fachspezifischen Vortragsreihen der Bundesagentur für Arbeit sowie die Rotary-Berufsinformation schließen die Studien- und Berufswahlvorbereitung in der Oberstufe ab. Hier haben die SchülerInnen Gelegenheit, ihre Praktikumserfahrungen zu reflektieren, ihre Wünsche, Hoffnungen, Befürchtungen hinsichtlich Studium und Beruf mit Aussagen von Studierenden, Berufspraktikern und professionellen Beratern der Arbeitsagentur und der Universität zu konfrontieren und in Gesprächen miteinander Konsequenzen für ihren weiteren Lebens- und Ausbildungsweg zu erörtern.


Susanne Menge
Kontaktlehrerin für Fragen der Berufsorientierung